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Vereinsgründung Mexiko Hilfswerk

Hier werden Menschen und Organisationen zusammengeführt, die sich mit Hilfsprojekten in Mexiko beschäftigen. Zudem ist diese Gruppe ein Treffpunkt für alle, die aktiv und inaktiv Hilfsprojekte unterstützen möchten.

Moderator: Christa

Vereinsgründung Mexiko Hilfswerk

Beitragvon oliver » Di 16 Mär, 2004 0:40

So... nach und nach entwickeln sich die Dinge weiter. Vor Jahren schon habe ich über die Homepage http://www.hilfswerk.org Hilfsprojekte in Mexiko unterstützen wollen. Die Idee wurde 1999 geboren und bis dato habe ich in den sechs Jahren ja einiges aufgebaut. Leider kam ich bisher nicht dazu, speziell den Bereich "Hilfsprojekte" wirklich weiter zu verfolgen.

Wichtig war mir auch zudem, erst gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehörte es, dass ich mit meinen Mexiko-Seiten so viele Mexiko-Interessierte wie möglich erreiche.
Die Mexico-Community, vor einem anderen Hintergrund gegründet, trägt nur bedingt dazu bei, denn grösstes "Zugpferd" ist weiterhin meine Seite "Mexiko-Portal". Zur Zeit sind pro Monat knapp 60.000 "echte" Besucher auf meinen Mexiko-Seiten. In dem Zusammenhang hier die Entwicklung der Zugriffszahlen der letzten sechs Jahren mal bildlich dargestellt. Diese Entwicklung soll so fortgeführt werden.
[center]Bild[/center]

Da ich die Mexiko-Projekte weiter voran treiben möchte habe ich mich entschlossen, nun endlich einen Verein zu gründen, damit der rechtliche und finanzielle Rahmen geklärt und festgeschrieben ist. Aufgebaut wird die Arbeit nach einem Modell, welches die Qualität und die Transparenz des Vereins in den Vordergrund stellt.

Ziel ist es, hier ein Auszug, auf kulturellem und sozialem Gebiet Beziehungen zu fördern und insbesondere, bestehende Hilfsprojekte finanziell und materiell zu unterstützen sowie ggf. zeitlich befristete Stellen für einen Auslandseinsatz zu vermitteln. Ggf. wird als Ziel zusätzlich auch eine Stiftungsgründung fest geschrieben. Eine umfassende Satzung wird zur Zeit ausgearbeitet.

Der Verein soll natürlich "ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke" verfolgen, das ist klar.
Einige interessierte Leute habe ich schon, wie zum Beispiel Maikita, die bald für ein halbes Jahr nach Mexiko zu einer Stiftung gehen wird. Sie wird dann auch für den Verein vor Ort präsent sein. Mit anderen Leuten in meinem Umfeld, die ich gerne bei der Gründerversammlung dabei hätte, muss ich noch reden.

Nun gut... jetzt fängt das Problem ja schon mit der Namensgebung an. Hätte nicht gedacht, dass dies länger aufhält, als an einer Satzung zu basteln.

Hat vielleicht jemand diesbezüglich eine kreative Idee??? Die bisherigen Namen möchte ich nicht veröffentlichen, dies würde die Kreativität ja nur, so befürchte ich, einschränken.

Gruß
Oliver
Zuletzt geändert von oliver am So 23 Mai, 2004 20:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Tinallus » Di 16 Mär, 2004 0:51

Naja, als kleiner Hinweis waere vielleicht ganz gut, zu wissen, welche Art von Hilfprojekten ihr unterstützen wollt. Ob das Richtung Kinder geht, oder Umweltschutz, Tierschutz, kulturelle Projete wie auch immer, oder finden die Projekte sich etwa in einer bestimmten Region Mexicos??? ... ich denke, das würde das riesige Feld an moeglichen Namen dann doch etwas einschränken helfen.
Viel Glück, und wenn ihr weiter Hilfe braucht lassts mich wissen ... !
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Beitragvon Nerina » Di 16 Mär, 2004 9:15

Habe mal einige Sachen rausgeschrieben. Ist etwas schwierig da ich nicht genau weiss was für eine Art Hilfsprojekt. Naja, vielleicht ist was dabei:

Centro de ayuda general = CEDAG

Ayuda a los mas pobres = AYPO

Hilfe für die Aermsten = HILFA oder HILFDA

Projekt zur Selbsthilfe = PROSEL


Náhuatl:

ameyalli – fuente
camachaloa – abrir la boca (verb)
chantli – casa (el hogar) (sus)
conetl – niño (sus)
coconeh – niños (sus)
cua – comer (ver)
icontl – pobre (sus)
maca – dar (ver)
maitl – mano (sus)
mati – saber (ver)
mayana – hambre (ver), tener hambre (sus)
momaquilia – dar (ver)
nantli – madre (sus)
nantin – madres (sus)
nemi – vivir (ver)
ohtli – camino (sus)
pahti – curar (ver)
pahtia – curar (ver)
yollotl – corazón (sus)

gruss
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Sinn und Zweck - Namen

Beitragvon oliver » Di 16 Mär, 2004 12:07

Tinallus und Nerina hat geschrieben:...was für eine Art Hilfsprojekt...

Welche Hilfsprojekte konkret unterstützt werden, ist noch nicht klar. Definitiv wird das CAS - Centro de Asistencia Social in D.F. unterstützt (transparent, gewährt Einblick in die Finanzbücher, übergeordnetes Gremium, engagiert in Ausbildung, sozialer Aufklärung und medizinischer Versorgung) Die Homepage des CAS wird leider nicht mehr von Jonas aktualisiert, der diese während seinem Sozialdienst dort vor Ort erstellte.
Dann kommen Organisationen wie APAC und "los pequeños hermanos" kaum in Frage, da diese schon zu gross sind. Maike wird jetzt sechs Monate bei APAC arbeiten (unentgeltlich in ihrem Beruf als Ergotherapeutin, Unterkunft und Verpflegung selbst finanziert) und auch(!) dort abprüfen, ob und zu welchen Bedingungen interessierte Deutsche (Schweizer, österreicher...) zu den grossen Organisationen vermittelt werden können. Diese Anfragen landen halt öfter bei mir im Postfach.
Ich suche noch ein Projekt speziell für Strassenkinder in Mexiko-City und kann mir auch vorstellen, Projekte wie das von "arriba e.V." bzw. direkt diesen Verein zu unterstützen.
Also geht es um Projekte die sich mit einer besseren medizinischen Versorgung, Aufklärung von jungen Mädchen/Frauen, Berufsausbildungen, behinderten Kindern, älteren Menschen und und und beschäftigt.

Es werden Kriterien zugrunde gelegt, nach denen bestehende Hilfsprojekte ausgesucht werden, die dann Unterstützung erfahren. Anfänglich limitiert auf maximal fünf Projekte.

Danke Nerina, deine Vorschläge gefallen mir ... ist auch ein guter Ansatz und ich werde diese in die Diskussion mit einbeziehen.

In dem Namen sollte ursprünglich nach Möglichkeit "Mexiko" vorhanden sein. "Deutschland" nicht, da es ja noch österreich und die Schweiz gibt, die ich nicht mit einem "deutschen" Namen ausschliessen möchte. Dann sollte direkt ein Bezug zur "Hilfe, Hilfsprojekte, Hilfswerk..." möglich sein. Der Name sollte auch verständlich sein, für die nicht-spanischsprachigen Leute....

(... muss jetzt zum Termin)
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Beitragvon Nerina » Di 16 Mär, 2004 15:04

Hallo Oliver

es war langweilig an meiner Sitzung und ich war kreativ!

hier mein Brainstorming (evtl. kannst du es brauchen):

mein absoluter favorit: interhumanis (auf google erscheint kein solcher name)

ayuda rápida
centro de refugio
ayuda al próximo
niños perdidos / sin apoyo
niños caidos
ayuda sin fronteras
ayuda a la familia
ayuda para todos / apoya para todos
centro brazos abiertos
sueños
todos a la mano
help por ayuda
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Hilfprojekte für Straßenkinder

Beitragvon Monimex » Di 16 Mär, 2004 16:56

Da du noch Projekte speziell für Straßenkinder suchst - schlage ich dir vor:
http://www.amigos-ev.de/

Eine weiterer Verein in Mexiko
FAI - Fundación Apoyo Infantil
http://www.faicentro.com/

Eine Freundin in Mexiko arbeitet dort auch ehrenamtlich mit. Wer Infos braucht kann sie unter fai@faicentro@com von Murray und Claudia Case bekommen (beide sprechen neben spanisch auch englisch und deutsch),


Wenn CAS jemanden braucht, der ihre Homepage, ehrenamtlich auf dem aktuellen Stand hält, kann ich mich anbieten. Ich habe schon vier Homepages gemacht, ohne mit den Leuten persönlich zusammen gekommen zu sein.... und alle vier waren super zufrieden mit dem was raus kam.

Ich bräuchte lediglich, die Texte in Word und die Fotos als "jpg" per E-Mail zugesandt bekommen - natürlich einen festen Ansprechpartner und die Zugangsdaten zum Server.
Zuletzt geändert von Monimex am Fr 09 Apr, 2004 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tinallus » Di 16 Mär, 2004 17:24

Ich fände irgendwas mit Armen ... also nicht armen Leuten, sondern irgendwas in Richtung Brazos gut irgendwie. Oder "zusammen", "Zusammenhalt" ... ?? Bin nicht wirklich kreativ (und hab damit meinen Beruf komplett verfehlt *grins*), aber kam mir grade so beim Einkaufen
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Beitragvon Beate&Alberto » Di 16 Mär, 2004 19:13

Wollte mich zu Monimex´Posting melden, wegen den "amigos-ev".

Alberto und ich sind vor 2 Tagen aus Mexico zurückgekommen :(
In Mexico City (und natürlich vorher schon) hatten wir Kontakt zu dieser kleinen Organisation.
Ich glaube, die unterstützen 5 oder 6 Familien mit Kindern, 2 davon haben wir in Mexico City persönlich besucht.
Ich kann von unserem Eindruck her sagen, die haben sich die Familien sehr genau ausgesucht, die sie unterstützen.
Die erste Familie :2 Jungs im Alter von 11 und 13 Jahren und ihr Papa, der an Kinderlähmung leidet, sowie ein krankes Bein hat von einem Autounfall her-natürlich keine Krankenversicherung.
Die Familie ist bettelarm, jedoch haben wir selten Menschen mit solch einem Willen und einer solchen Kraft erlebt . Wir waren beide sehr beeindruckt. Negativ von der Lebensweise her, aber auch positiv von ihrer Einstellung her (der größere Sohn, Jorge, ist z.B. der Schulbeste, lernt oft bis morgens um 3h, um einen guten Abschluß zu machen).
Auch bei der zweiten Familie haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht.
Natürlich wirst Du Dich selber noch erkundigen, aber unser Eindruck war ,wie gesagt, sehr positiv und die Familien die die amigos unterstützen werden gut ausgesucht.
Alles ist möglich!!!
Beate&Alberto
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Beitragvon rolandhardt_mexicoInaktiv » Di 16 Mär, 2004 19:52

Beate&Alberto hat geschrieben:wegen den "amigos-ev".

Eine Bemerkung am Rande dazu - und zum Thema "die Welt ist klein":
Vereinsgründerin Marion Kofahl ist eine Freundin einer Kollegin meines Bruders (der in Aachen arbeitet und mir ihre Nummer gegeben hatte), mit der ich 1998 mal per Telefon gesprochen habe.
Ich erinnere mich, daß sie damals ein Jobangebot von einer mex. Werbeagentur hatte und dort anfangen wollte. Wir haben uns aber aus den Augen verloren und nach Beate's Bemerkung habe ich auf Monika's Link geklickt - und siehe da: da ist sie wieder; und sie hat tatsächlich ihre Spuren in Mexico hinterlassen und hinterläßt sie weiterhin :) - und zwar wesentlich tiefere als ich bisher. :roll:

Roland
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Beitragvon Christa » Mi 17 Mär, 2004 0:59

Hallo,
arriba e.V.
amigos e.V.
und
Name für den Verein

arriba e.V.
Oliver hat geschrieben:
Ich suche noch ein Projekt speziell für Strassenkinder in Mexiko-City und kann mir auch vorstellen, Projekte wie das von "arriba e.V." bzw. direkt diesen Verein zu unterstützen.


Normalerweise sollte man ja in den Foren keine Werbung betreiben, da es aber nicht um mich persönlich geht sondern wirklich nur um die Kinder, melde ich mich heute einmal in der Funktion als erste Vorsitzende von arriba e.V. Darum nehmt es mir bitte nicht übel, das ich jetzt wirklich einmal etwas Werbung mache. Danke.

Da, laut Artikel 27, der Kinderkonvention der Vereinten Nationen, jedes Kind das Recht auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard haben sollte, hat arriba e.V. Düren seit Mai 2002 die Projektpatenschaft für das Straßenkinderprojekt Melel Xojobal in Chiapas, dem ärmsten Bundesstaat Mexikos, übernommen.
Der Name Melel Xojobal kommt aus der Tzotzil Sprache und bedeutet „Wahres Licht“.

Damit wir die Hilfe für die Kinder in Chiapas auch in Zukunft fortführen können, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter ( wir sind ein kleiner Verein)des gemeinnützigen Menschenrechtsvereins arriba e.V. (eingetragen ins Vereinsregister des Amtsgerichts Düren unter VR 1944) dringend auf die Unterstützung durch Spender und Förderer angewiesen.
Deshalb wäre eine evtl. Unterstützung von hier aus wie ein Geschenk des Himmels.
Für Interessierte besteht die Möglichkeit direkt vor Ort, in San Cristobal, in Melel Xojobal mitzuwirken ( bisher konnten wir bereits einigen Studenten einen Platz in Melel Xojobal vermitteln).
Infos zu:
Melel Xojobal

arriba e.V.

und Hompage vonMelel Xojobal
--------------------------------------------------------------------------------

amigos de los niños e.V. http://www.amigos-ev.de/
Marion Kofahl ist eine gute Bekannte von mir.
Sie und amigos e.V. leisten wirklich tolle Arbeit in Mexiko City.
Da Marion ein wirklich sehr liebenswerter Mensch und sehr vertrauenswürdig ist, habe ich sie auch Beate&Alberto empfohlen und freue mich, das auch die beiden begeistert von ihrer Arbeit sind.
Werde Marion über dieses Forum informieren und sie bitten, das sie hier vielleicht ebenfalls teilnimmt.
Vor allen Dingen ist es vielleicht wichtig zu wissen, wie die Behörden in D.F. mit Hilfsprojekten „umgehen“. Marion hat mir vor ein paar Tagen folgendes erzählt: „Die zuständige Behörde hat sich Pläne für eine Veranstaltung ( in die viel Arbeit und Zeit investiert wurde) zu Gunsten der Straßenkinder vorlegen lassen und sie kurzer Hand verboten. Etwas später wurde diese Veranstaltung ( haargenau nach den ihnen eingereichten Unterlagen !!!!) dann doch durchgeführt. Jetzt allerdings unter dem Namen ( und angeblicher Planung ) der Behörde. So etwas geschieht im Moment sehr oft. Aber vielleicht kann Marion ( wenn sie hier teilnimmt) mehr dazu sagen.
-------------------------------------------------------------------

Name für den neuen Verein:
Je kürzer oder einprägsamer der Name ist, desdo besser.
Z.B. wie bei : amigos de los niños
Amigos ist auch nicht-spanischsprechenden Menschen ein Begriff und prägt sich ein.
arriba. ( wir haben arriba benutzt, da vielen Menschen noch „die schnellste Maus von Mexiko“ ein Begriff ist und sich somit der Name ebenfalls schneller einprägt)

mein Vorschlag:
Esperanza

La ola


Liebe Grüße
Christa
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Beitragvon Tinallus » Mi 17 Mär, 2004 1:14

Christa, bist ja auch so ne Nachteule, wie ich :lol:

Hab mir grade nochmal Gedanken gemacht ... drum komm ich wahrscheinlich so selten zum Schlafen ... das mit den Amigos ... ich weiss nicht ... da denk ich sofort an Politik und Schmiergeld irgendwie ... soll jetzt kein scherz sein, aber wenn schon ich das denke, vielleicht kommt das dann auch anderen Lesern in den Sinn und dann wirkt das - für mich - eher abschreckend, als dass ich denen dann auch noch mein Geld anvertrauen würde.

kurz und knackig, da hat christa absolut recht! und auf keinen fall eine dämliche abkürzung verwenden, die sich eh keiner merken kann, ausser vielleicht, die abkürzung ist ein einprägsames wort ... leider fällt mir jetzt nur ein saublödes Beispiel ein: E H E = Errare Humanum Est :? aber sowas kann man sich leichter merken, als irgendwas wie VdKHRLOCXCWs ...
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Beitragvon Peter » Mi 17 Mär, 2004 2:10

Tinallus hat geschrieben: ... das mit den Amigos ... ich weiss nicht ... da denk ich sofort an Politik und Schmiergeld irgendwie ... soll jetzt kein scherz sein, aber wenn schon ich das denke, vielleicht kommt das dann auch anderen Lesern in den Sinn und dann wirkt das - für mich - eher abschreckend, als dass ich denen dann auch noch mein Geld anvertrauen würde..


Namen sind eben doch Schall und Rauch.....der Ausdruck "Amigo" ist in Deutschland eben eher für "A|mi|go, der; -s, -s <span., »Freund«> (ugs. für Geschäftsmann als Freund und Gönner eines Politikers)" bekannt, also durch die bayerischen "Amigos" und ihr Geschäfte und Schmiergeldaffären bekannt. In Mexiko gibt´s zwar derer (ich meine Schmiergeldaffären) auch aber das Wort Amigo hat seinen eigentlichen Sinn als Freund behalten. Der Verein "Amigos de los niños" scheint mir eine tolle Sache und hat also wirklich nicht mit den bayerischen Amigos zu tun bzw. weckt bei mir keinerlei Assoziation mit irgendwelchen trüben Geschäften.
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Beitragvon Tinallus » Mi 17 Mär, 2004 8:59

Peter hat geschrieben:Namen sind eben doch Schall und Rauch.....


Also das kannst du so nicht dahin schreiben ... oder meinst du etwa, ein Laden mit dem Namen "Feinkost Bin Laden" oder "Gemüsehandlung Bush" hätte gute Karten, sich länger im Wettbewerb zu halten???
Nicht selten hängt ein guter Ruf von einem guten Namen ab, und grade wenn ein Hilfsprojekt neu startet, dann kennt das noch keiner, und dann ist logischerweise GERADE der Name das, was einen neugierig macht, oder wo man sich sagt ... nä, is wohl nicht so das Wahre da ... Soviel zum Thema Schall und Rauch.
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Beitragvon Christa » Mi 17 Mär, 2004 13:12

Hallo Oliver,
eine Frage: Wieso hast Du Dir gerade Straßenkinder in Mexiko City für Dein Projekt ausgesucht?

In Mexiko City gibt es zahlreiche Organisationen, Vereine, Institute, Einzel- und Privatprojekte für Straßenkinder .
Unter
http://mexiko-mexico.de/phpBB2/viewtopi ... 3682#13682
findest Du zum Beispiel ( und das ist nur ein kleiner Teil) eine Liste.
Mexiko City ist sehr gut abgedeckt dagegen gibt es allerdings Regionen in Mexiko, die dringend Hilfe benötigen und wo diese gar nicht oder nur sehr wenig vorhanden ist.

Da ich aktiv in der Straßenkinderarbeit in Mexiko tätig bin, hoffe ich, Du hast nichts dagegen das ich einmal ein paar ganz offene und ehrliche Dinge zu Straßenkinderarbeit in Mexiko darlege.

Meine nachfolgenden Worte werden sich für den Einen oder Anderen etwas grass oder abwertend anhören, wer mich allerdings kennt und weis um meinen Respekt vor jeglichen Lebens, der wird die Worte richtig einzuschätzen wissen. Und die Anderen, nun ja, ihnen kann ich nur sagen, es sind ehrliche Worte und leider die Realität.
Bevor Jemand den Entschluss fasst, sich so einem wichtigen Projekt wie Deinem neuen Vorhaben anzuschließen, sollte wissen, was auf ihn zukommt.

Straßenkinderarbeit ist eine emotionale Herausforderung. Man wird bei dieser Arbeit mit Dingen konfrontiert, wie z.B. Kindermüttern, vergewaltigten Kindern, Brutalität, Aids, Desinteresse, Ablehnung, ausgenützt werden, Hindernisse jeglicher Art, kulturelle Barrieren, und es dauert lange und braucht viel Ausdauer bevor sich Erfolge einstellen. Man wird mit Dingen konfrontiert, die einen selbst an den Rand der Verzweiflung führen können und man muss mit der Zeit etwas „abgebrüht“ werden um nicht selbst zu zerbrechen.

Straßenkinderarbeit in Mexiko City ist für manchen kaum vorstellbar und sollte, bitte entschuldigt die Worte, aber nur durch professionelle Helfer und gut ausgebildete Psychologen durchgeführt werden.
Mein persönlicher Rat, wenn man zum ersten Mal ein Projekt für Straßenkinder in Mexiko einrichten möchte ( und noch nicht über genügend Erfahrung und Abgebrühtheit verfügt) dann bitte Finger weg von Mexiko City. In den vergangen Jahren habe ich viele Projekte scheitern sehen und viele habe frustriert und teilweise geschockt „das Handtuch geworfen“.
Marion von amigos könnte dazu auch noch eine ganze Menge sagen und aus bestimmten Gründen betreuen sie nur noch ausgesuchte einzelne Kinder.

Was spricht gegen ein Projekt in Mexiko City:
Sorry, aber jetzt kommen teilweise wirklich krasse Worte.
a) sind dort bereits viele und gute vorhanden.
b) Die Erfolgsrate liegt bei gleich Null.
c) Viele Straßenkinder wollen keine Hilfe
Sei es: weil es ihnen durch eine Art Hierarchie innerhalb der Straßenkindergruppen unmöglich gemacht wird ( man bedroht sie, usw.)
Sei es: weil sie wirklich kein anderes Leben wollen ( sie wollen ihre „Freiheit“ nicht verlieren)
Sei es: und das muss man auch einmal ganz klar sagen: Sie wollen nicht arbeiten!

d) die Straßenkinder in Mexiko City teilweise äußerst brutal und gewalttätig sind
e)viele Projekte Unmengen von Zeit und Geld verschlingen, ohne Aussicht auf Erfolg.

Warum das so ist, erkläre ich gleich.

Allerdings soll man diese Kinder trotzdem „nicht fallen“ lassen. Wichtig ist zu wissen ist: Was will man.
Möchte man verhindern das Kinder auf der Strasse landen?
In meinen Augen eins der wichtigsten Projekte überhaupt.
Möchte man Kindern die bereits auf der Strasse in Mexiko City leben helfen?
Dann sollte man sich klar sein, das die psychisch-soziale Rehabilitation bei gleich Null liegt.
Möchte man nur eine Art Auffangstation bzw. Hospiz bieten?
Was manchmal die einzigste und sinnvollste Möglichkeit ist.

Hier nun die nähere Erklärung:
In Mexiko City haben wir bei den Straßenkinder das Problem des Drogenkonsum. Was aber noch viel schlimmer ist, das ist „schnüffeln“.
Mehr als 600 verschiedene giftige Produkte werden regelmäßig durch Kinder missbraucht um
-in Anführungszeichen – hochzugehen.
Neben: Benzin ,Farbe Gold in Spraydosen ,Fingernagellack ,Flüssiger Korrektor ,Schutzstoff für Stoffe, Klebstoff für Kunststoffe ,Markierstifte ,Filzstifte ,Butangas,
ist die am meisten benützte Droge der Klebstoff für Schuhe.

Diese Produkte nehmen den Kindern ihre Kälte- und Verzweiflungsgefühle.
Sie verursachen jedoch auch Schaden an der Leber, an den Lungen und im Hirn.
Der plötzliche Tod ist eine andere der Möglichkeiten.

Außerdem behält der Klebstoff die Kinder auf der Strasse zurück.
Einmal süchtig, ändern sich ihre Persönlichkeiten.
Sie werden feindseliger. Der Klebstoff zerstört jegliche Zukunft die sie sich einmal für sich selbst vorgestellt haben. Sie werden Sklaven dieser Gifte.
Für die Verkäufer bedeutet die Sucht der Kinder ein festes Einkommen. Für diejenigen, die den Klebstoff herstellen, ein großes Geschäft.

Die psychisch-soziale Rehabilitation eines nach dem Klebstoff süchtigen Kindes ist fast unmöglich.

Meine Frage an Dich Oliver: Willst Du Dich wirklich am Anfang direkt mit „mehr als nur eine Herausforderung zu Hilfe“ auseinandersetzen, und zuerst einmal mit Projekten starten, bei denen Erfolg zu erwarten ist. Sorry, aber auch das muss man in Hinsicht auf evtl. Unterstützer und Förderer im Auge behalten.

Wer mehr über Straßenkinder in Mexiko erfahren möchte, kann das
hier:
http://mexiko-mexico.de/phpBB2/viewtopi ... 6465#16465


Liebe Grüße
Christa
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Warum.... weil:

Beitragvon oliver » Mi 17 Mär, 2004 16:15

Christa hat geschrieben:Wieso hast Du Dir gerade Straßenkinder in Mexiko City für Dein Projekt ausgesucht? Willst Du Dich wirklich am Anfang direkt mit „mehr als nur eine Herausforderung zu Hilfe“ auseinandersetzen...

Hallo Christa,
erstmal gebe ich dir prinzipiell in den Punkten Recht, auch wenn mir da sehr viel Erfahrung fehlt und ich vieles noch nicht selbst gesehen oder erlebt habe. Ich hole mal großzügig aus, damit meine Entscheidung besser zu verstehen ist. Warnung: Hier folgt nun einiges an persönlichen Dingen, die bestimmt nicht jeden Interessieren.

Mein Vater ist jetzt seit über 35 Jahren Vorsitzender in einem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes und seit geraumer Zeit Sozialbeauftragter des DRK in unserem Kreis. Meine Mutter kümmert(e) sich ehrenamtlich um pflegebedürftige Menschen in unserem Heimatort und leitet/führt aktiv einen "Tanz- und Trachtenverein" (Tanz, Alten- bzw. Wassergymnastik, kulturelle Projekte etc.). Für ihr Engagement wurde im letzten Jahr ein Bundesvedienstorden verliehen und damit ihre Arbeit ein Stück gewürdigt. Soviel mal ganz grob zu dem sozialen Rahmen :wink:

Ich selbst bin seit meinem sechsten Lebensjahr im Roten Kreuz. Habe an nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen. Jugendgruppen geleitet, im Vorstand des DRK mit gearbeitet. In dem Rahmen Projekte in Benin (Afrika) mit unterstützt... bis ich halt beruflich bedingt für diese Dinge gar keine Zeit hatte und es nur noch "Job" in meinem Leben gab.
1996 habe ich mich beruflich neu orientiert und bin vom kaufm. in den sozialen Bereich gewechselt. Es hat zum Glück eine Werteverschiebung statt gefunden und heute hat mein Job nicht mehr die alleinige oder erste Priorität in meinem Leben.

Meinen ersten Flug nach Mexiko habe 1999 durch geführt. Ich wollte zu meiner "großen Liebe", deren Aufenthaltsgenehmigung in Europa nach zwei Jahren nicht mehr verlänger wurde. Obwohl dies ganz klar DER Grund war, warum ich nach Mexiko wollte, vorher habe ich mich nie mit diesem Land beschäftigt, so habe ich damals schon Kontakt mit dem CAS in D.F. aufgenommen, das ich dann auch besuchte.

Auf meinem ersten Flug nach Mexiko habe ich dann einen Bericht über Strassenkinder in Mexiko gesehen, der bei mir einfach einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die gesamte Familie meiner damaligen Partnerin hat sich auch (im bescheidenen zeitlichen Rahmen?!) für "Mittellose" engagiert, doch solch einen Einblick bekam ich halt noch nicht. Da war die Rede von über 20.000 Strassenkinder und ich habe mir versprochen, dass ich in diesem Bereich "irgendwann" aktiv werde und meinen "kleinen Beitrag" leiste.

Wie kann ich aber einen Beitrag leisten, wenn ich "nur" einen kleinen Verein gründen kann, der eventuell bald schon in einer Situation wie dein Verein gestanden hätte.
Christa hat geschrieben:Damit wir die Hilfe für die Kinder in Chiapas auch in Zukunft fortführen können, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter ... dringend auf die Unterstützung durch Spender und Förderer angewiesen.
Deshalb wäre eine evtl. Unterstützung von hier aus wie ein Geschenk des Himmels.


Zum Glück habe ich mich in das Land und die Menschen Mexikos verliebt. Habe mich irgendwann nicht nur für den Alltag sondern auch für die Kulturen Mexikos interessiert... denn das hat mir sehr geholfen, Kraft und Zeit in den Aufbau von verschiedenen Mexiko-Seiten zu stecken. Soviel Kraft und Zeit, dass mein unmittelbares Umfeld sich dann auch zeitweise Sorgen um meine Gesundheit gemacht haben. Seien es Freunde aus Mexiko, die feststellten, dass ich nächtelang durchgearbeitet habe, sei es eine ehemalige Partnerin, die ich dann zwischendurch mal hatte, die sich darüber beklagte, dass ich nur noch Mexiko und Computer im Kopf hätte bis hin zu meinen zwei besten Freunden Maike(maikita) und Patrick (Paddy), mit denen ich sei zwei einhalb Jahren in einem Haus wohne. Die bekamen nämlich mit, dass ich zeitweise auf dem Zahnfleisch ging.

Diesen Aufwand habe ich unter anderem betrieben, weil in meinem Kopf der Gedanke, der Wunsch, das Ziel verankert war, Strassenkinder in Mexiko zu unterstützen. Und dafür wollte ich ein großes Publikum ansprechen.

Heute sind auf meinen Mexiko-Seiten ca. 60.000 "echte" Besucher. Davon ziehen wir mal viele ab, die sich durch die Community wiederholt einloggen. Doch die Community macht ja nur den kleineren Teil meiner Besucherzahlen aus. Auf den anderen Seiten sind ca. 45.000 Besucher pro Monat und von denen sind ca. 75 Prozent erstmals auf meinen Seiten. Also spreche ich Monat für Monat über 30.000 Menschen an, die sich für Mexiko interessieren. Davon ziehen wir mal einfach die Hälfte ab und dann liege ich immer noch bei ca. 15.000 Menschen, die ich ansprechen kann, damit sie Hilfsprojekte in Mexiko unterstützen.

Also ist es Zeit, das zu verwerten, was ich aufgebaut habe. Nicht für mich, denn seit 1999 waren meine Seiten in der Regel werbefrei, weil ich das ganze nicht kommerziell ausschlachten wollte. Doch es besteht nun die Chance, meine Seiten, den hohen Bekanntheitsgrad für die Menschen zu verwerten, die auf diese Hilfe angewiesen sind.

Ich möchte das Rad nicht neu erfinden und von daher habe ich schon vor Jahren auf der bisher "inaktiven" Page http://www.hilfswerk.org schon geschrieben:

    Wir unterstützen ausgewählte Hilfsprojekte, vorrangig in Mexiko, die....
    unmittelbar und effizient Hilfe leisten.
    über gefestigte Strukturen verfügen.
    sich transparant und absolut vertrauenswürdig erweisen.
    von einem unabhängigen Gremium vor Ort betreut werden oder sich regelmäßig einer Prüfung durch unser Team unterziehen.
    über den Geldfluss entsprechend Rechenschaft ablegen.

    Das Hilfsprojekt sollte weitere Kriterien erfüllen wie:
    Anerkennung der Spende durch das Finanzamt


Ja, es gibt bestimmt viele gute Hilfsprojekte, in Mexiko, dort vor Ort. Projekte, die eventuell noch nicht oder nur unzureichend von Vereinen aus dem Ausland untersützt werden. Aus diesem Grund wird Maike in den kommenden sechs Monaten vor Ort schauen, was schon besteht, unterstützenswert ist und dies zur Diskussion stellen.

Maike ist übrigens auch schon lange als maikita in der Community, hat sich aber nie so aktiv beteiligt, weil sie durch "das großzügige Smalltalk" etwas genervt war und sich erst mühsam durch die Beiträge durchlesen musste, bevor sie all die gewünschten Informationen fand. Sie wohnt genauso wie Patrick mit mir zusammen. Er hat Aufbau und Entwicklung der Community seit der ersten Stunde mitbekommen und im Background mit seiner konstruktiven Art zur Verfügung gestanden. Er ist nun als Paddy angemeldet.

Die beiden, Maike und Patrick, sind halt auch immer wieder mit Mexiko konfrontiert worden und die Zeit hier mit "unseren" Mexikanern wollen wir alle nicht missen. Da Maike nun ab dem 01.04. bei APAC in D.F. arbeitet und Patrick definitiv nicht als Entwicklungshelfer nach Afrika gehen wird, ist die Idee entstanden und die Entscheidung gefallen, dem Ziel "Hilfsprojekte zu unterstützen" einen klaren rechtlichen und finanziellen Rahmen zu geben. Dies in der Form, dass ein Verein gegründet wird.

Dieser Verein soll nun nicht mit 150 Prozent starten und dann irgendwann mit Motorschaden liegen bleiben. Hier wird nur ein weiterer Schritt getan, der in die richtige Richtung führt. Und so soll es auch betrachtet werden. Ohne diese Unterstützung, würden irgendwann auch meine Mexiko-Seiten zusammen brechen, da ich das alles alleine nicht mehr bewältigen könnte oder ich müsste mich halt von der Idee verabschieden, Hilfe zu leisten.

Maike wird die Idee vor Ort in Mexiko vertreten und ihres dafür tun. Die Arbeit hier aus dem Büro heraus wird nun mit der Unterstützung von Patrick laufen. Ansonsten sind natürlich noch weitere Gespräche mit anderen Personen wichtig, mir fällt da spontan natürlich Eric ein.

Ich von meiner Seite her bzw. wir als Verein werden uns genau anschauen, welche Projekte unterstützen. Die vorläufigen Kriterien, irgendwann von mir geschrieben, werden angepasst und verbessert. Und... wir stehen nicht unter Zeitdruck. Gut Ding will Weile haben und mit dem neuen Rahmen und den personellen Ressourcen für den Bereich "Hilfsprojekte" ist auch gewährleistet, dass in Zukunft dieser Verantwortung Rechnung getragen werden kann. Der Bereich "Strassenkinder" wird nicht aus den Augen gelassen, doch werden dort nicht automatisch die Schwerpunkte gelegt. Das war Grundmotivation und die Zielrichtung ist jetzt offener. Die Satzung, sowie allen anderen relevanten Informationen, sind nach Fertigstellung auch über http://www.hilfswerk.org veröffentlicht. Transparenz wird groß geschrieben.

Auf die Anschreiben von jungen Leuten aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich, die in Mexiko ehrenamtlich helfen wollen, kann nun anders reagiert werden. Etwaige Spenden können steurlich abgesetzt werden und und und ....

Noch kurz zu mir, damit du siehst, dass ich nicht so schnell zu frustrieren oder zu schocken bin.
Neben einer recht hohen Lebenserfahrung trotz junger Jahre hier mal zur Zeit nach 1999.
Seit einigen Jahren arbeite ich nun in der Psychiatrie. Erst in einer forensischen Psychiatrie (Vom kleinen Brandstifter über Dutroux zu Hannibal Lector), dann in der zentralen Akut-Psychiatrie in Luxemburg und danach im Strafvollzug in Luxemburg (dort gibt es keine forensischen Psychiatrien). Im Strafvollzug bin ich mit verantwortlich für die Methadonbehandlung und betreue dort die Drogenabhängigen und arbeite mit Streetworkern, Bewährungshelfern und Drogenberatungsstellen zusammen. Auch das ist bestimmt kein einfaches Feld (man sagt, die Polytoxicomanen sind die schwierigste oder zumindest unangenehmste Clientengrupper in der Psychiatrie) und die Erfolgsquote ist auch sehr gering. Da muss ich schon sehr professionell arbeiten und es ist auch nicht leicht, ein entlastendes Gespräch mit einem Clienten zu führen, der einige Stunden zuvor seine Ehefrau erwürgt hat.
Heute arbeite ich übrigens nur noch halb in der Psychiatrie und halbtags (wieder) im kaufm. Bereich bei uns in der Zentrale der Klinik.
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Beitragvon Christa » Mi 17 Mär, 2004 22:02

Hallo Oliver,
ups,ups,ups :oops: Hoffe Du hast meinen Beitrag bitte nicht falsch verstanden.
Zu keiner Sekunde habe ich Deine Qualifikation und Engagement angezweifelt, auch habe ich nicht vermutet, das Du nicht gründlich genug informiert bist oder die nötigen Voraussetzungen besitzt.
Sorry wenn das trotzdem falsch angekommen sein sollte und ich entschuldige mich natürlich dafür.

Das was Du über Dich geschrieben hast ( vielen lieben Dank auch dafür) war für mich nicht nur interessant zu lesen sondern ich war auch sehr erstaunt und berührt davon wie viele Parallelen ich erkennen konnte.
Mein Schamanenlehrer in Mexiko hat einmal gesagt: „ Es werden immer die Menschen zusammengeführt die zusammenkommen sollen“.
Ups, Schon wieder ups. Nicht falsch verstehen bitte. Meine damit ( bzw. mein Lehrer), das zur Verwirklichung eines Zieles immer die passenden Menschen auf uns verborgenen Wegen zusammengeführt werden.
Wenn ich das gerade Geschriebene durchlese, dann gibt es tausend Möglichkeiten das wieder falsch zu verstehen. Löschen oder nicht löschen? Denke mir jedoch, Du wirst es schon richtig verstehen und lasse es einfach einmal stehen.

Für Deine Straßenkinderhilfe und den neuen Verein wünsche ich Dir alles nur erdenklich Gute und wünsche Dir von Herzen das Du das erreichst was Du erreichen möchtest.
Wenn es doch nur mehr Menschen geben würde, die diesen Kindern helfen wollten/könnten/möchten.
Wünsche Dir und allen die hier lesen ( natürlich auch allen anderen) das sie wenigstens einmal erleben wie es ist, wenn man in die Augen dieser Kinder sieht und nach einer Zeit feststellt, wie sich die Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit plötzlich anfängt in ein kleines Strahlen zu verändern und man in dem beginnenden Lächeln ihre Zukunft erkennt.
So. Stop. Bevor ich noch anfange sentimental zu werden schnell Themenwechsel.

Wie kann ich aber einen Beitrag leisten, wenn ich \"nur\" einen kleinen Verein gründen kann, der eventuell bald schon in einer Situation wie dein Verein gestanden hätte.
[quote:e8244b5ea6=\"Christa\"]Damit wir die Hilfe für die Kinder in Chiapas auch in Zukunft fortführen können, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter ... dringend auf die Unterstützung durch Spender und Förderer angewiesen.

Klingt dramatischer als es ist. Unserem Verein geht es Gott-sei dank nicht schlechter und auch nicht besser als allen Vereinen die keine spendablen Sponsoren im Rücken haben oder sich durch hohe Mitgliedsbeiträge finanzieren.
Da in unserer heutigen Zeit die Menschen nicht mehr so schnell bereit sind zu spenden, bedeutet dies für uns ( wie für den Großteil der Vereine), tagtäglich neu einzusetzen und im wahrsten Sinne des Wortes jeden Spenden-Euro hart erarbeiten zu müssen. Wie z.B,. durch Benefizveranstaltungen, Informationen herausgeben, Info- Abende und Veranstaltungen organisieren, Spendenaufrufe usw. usw. usw . Natürlich wäre es besser wenn mehr Spendegelder fließen würden und wir die Möglichkeit besäßen noch mehr Kindern zu helfen oder das angelaufene Schulprojekt für diese Kinder noch optimaler auszubauen.
Wenn Du weißt, das Du ein Kind mit nur 25 Euro einen ganzen Monat versorgen kannst so schmerzt es in der Seele wenn es an dem „dummen Geld“ hapert das nicht noch mehr Kinder davon profitieren können. Dir blutet das Herz wenn Du durch San Cristobal gehst und die vielen Kinder siehst denen Du im Moment nicht helfen kannst weil einfach Gelder fehlen. Da wir uns auf die „Fahne geschrieben haben“, das jeder Spendeneuro ohne auch nur einen Cent Abzug ( wie z.B. Verwaltungskosten usw. usw.) auch als kompletter Spendeneuro an die Kinder weitergleitet wird, greifen wir oft genug selbst tief in unsere eigenen Taschen um alles zu finanzieren. Aber das sind uns die Kinder wert.

Liebe Grüße
Christa
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Beitragvon oliver » Mi 17 Mär, 2004 23:35

Christa hat geschrieben:ups,ups,ups :oops: Hoffe Du hast meinen Beitrag bitte nicht falsch verstanden.

Diese Form der Kommunikation bietet immer Raum für Missverständnisse. Aber wir beide verstehen uns und ich denke, ich habe dich auch in diesem Fall recht gut verstanden... und trotzdem mal weit ausgeholt. Freut mich, dass es interessant war und du Parallelen erkannt hast und dadurch gar berührt warst :)

Christa hat geschrieben:Zu keiner Sekunde habe ich Deine Qualifikation und Engagement angezweifelt, auch habe ich nicht vermutet, das Du nicht gründlich genug informiert bist oder die nötigen Voraussetzungen besitzt.

Das ehrt mich ja schon fast ein wenig. Doch ich weiss schon, dass meine Rahmenbedingungen noch nicht optimal sind. Deshalb gehe ich dies mit der notwendigen Ruhe an. Mir ist es wichtig, einen Verein oder eine Organisation aufzubauen, die mittel- und langfristig gute Arbeit leistet. Da kann ich ja kaum gründlich genug informiert sein und auch die Unterstützung von Projekten wird auf jeden Fall nicht vor Ende des Jahres laufen. Ich habe mir das Projekt auf vier Jahre aufgeteilt und möchte dann eine gewachsene, stabile und gesunde Basis mit aufgebaut haben.

Christa hat geschrieben:...Es werden immer die Menschen zusammengeführt die zusammenkommen sollen...

Daran glaube ich auch. Oft muss man es nur zulassen :D

Schön, dass ihr jeden Spendeneuro voll weiterleitet. Von daher beziehe bitte folgenden Auszug vom DZI nicht auf dich (nicht dass du nachher was falsch verstehst), denn klar stellt sich die für einen Spender oftmals die Frage: "Was kommt von meiner Spende wirklich an?"

    Quelle: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen
    http://www.dzi.de (Archiv für Wohlfahrtspflege):

    Was kommt von meiner Spende wirklich an?

    Diese Frage stellt sich - aus gutem Grund - fast jeder Spender. Ausgaben für Werbung und Verwaltung werden in der Öffentlichkeit oft als überflüssig und damit negativ eingeschätzt. Dies führt dazu, daß nicht wenige Organisationen durch Aussagen wie “Jeder Pfennig Ihrer Spende kommt an” viele Spender noch zusätzlich in der Illusion stützen, eine Spendenorganisation könne ihre satzungsgemäße Arbeit praktisch ohne kostenverursachende Werbung und Verwaltung leisten. Für die Finanzierung und die reibungslose Planung, Durchführung und Kontrolle der “guten Tat” ist ein entsprechender Werbe- und Verwaltungsaufwand jedoch unerläßlich...
Je nach Engagement der Mitglieder und Größe des Vereins geht es vielleicht ohne indirekte Ausgaben. Ab einem gewissen Punkt fallen aber nunmehr auch Kosten an, die nicht voll privat getragen werden können und auch nicht unbedingt sollten. Die Frage ist in solchen Fällen natürlich: Wieviel Prozent der Spendengelder werden für diese indirekte Projektausgaben sowie Werbe- und Verwaltungskosten ausgegeben?! Hier sollten Missbrauch und Misswirtschaft keinen Raum haben und die Einschätzungen des DZI geben ja auch etwas Orientierungshilfe was gut und ggf. gerade noch vertretbar ist... doch der Finanzbereich ist ja ein anderes Thema.

Also, liebe Christa... ich sende dir ganz liebe Grüße und hoffe, weiterhin von dir profitieren zu können, denn deine Beiträge beruhen halt auf Erfahrungen, die viele niemals in dieser Art machen werden.
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Das Kind ist geboren...

Beitragvon oliver » Di 23 Mär, 2004 1:11

Hallo,

am 22.03.2004 wurde der Verein Mexiko Hilfswerk gegründet. Nun möchte ich mich auch über diesen Weg insbesondere bei den Gründungsmitgliedern und natürlich auch den Mitgliedern dieser Benutzergruppe bedanken.

Immerhin ist über die Hälfte davon, inklusive der steuerrechtlichen Beraterin (hört sich gut an :wink:), schon länger Mitglied in der Mexico-Community.

Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit hier nur mal der Hinweis auf die Satzung. Mehr Infos werden über die Page http://www.hilfswerk.org veröffentlicht.

Mit dem Namen Mexiko Hilfswerk wurde ich natürlich nicht den kreativen Vorschlägen gerecht, die hier gemacht wurden. In der Diskussion/Vorbesprechung mit verschiedenen Gründungsmitglieder erschien der Name aber als sinnvoller. Um Namensrechtlich keinen Fehler zu machen, haben wir uns nach Rücksprache mit dem Amtsgericht letztendlich auf diesen Namen geeinigt und diesen in der Gründerversammlung so beschlossen.

Die Zielsetzung des Vereins für 2004 ist bescheiden ... mal schauen, was daraus erwächst aber schauen alleine genügt ja nicht :wink:

Es wäre schön, wenn ihr dem Verein eine glückliche Hand wünscht und ich bin davon überzeugt, dass daraus eine solide Sache wird.

Saludos
Oliver
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Beitragvon Tina » Di 23 Mär, 2004 9:13

Toll! Euch allen ganz herzliche Glückwünsche von mir y Buena Suerte!!!!!!
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Beitragvon Tinallus » Di 23 Mär, 2004 13:42

Herzlichen Glückwunsch, Oliver. Auch den Namen finde ich sehr gut. Weil der sagt eindeutig, um was es geht. Ich persönlich mag so Namen, hinter denen ich nicht weiss, was sich versteckt auch nicht so gerne. Kam mir aber erst kürzlich :-)
Jedenfalls, viel Glück euch!
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Beitragvon rolandhardt_mexicoInaktiv » Di 23 Mär, 2004 17:32

Lord Robert Baden Powell, Gründer der Pfadfinder-Bewegung, hat geschrieben:"Das eigentliche Glück aber findet Ihr darin andere glücklich zu machen. Versucht die Welt ein bißchen besser zu verlassen als Ihr sie vorgefunden habt."

In diesem Sinne auch von mir alles Gute und viel Erfolg mit dem Mexiko Hilfswerk. :D

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Beitragvon Christa » Fr 26 Mär, 2004 19:07

Hallo Oliver,
wünsche Dir und allen Mitgliedern alles Liebe und viel, viel Erfolg.

Liebe Grüße
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Mexiko Hilfswerk

Beitragvon oliver » Sa 03 Apr, 2004 1:31

Vielen Dank für die lieben Wünsche für das Projekt bzw. den Verein Mexiko Hilfswerk

:D :D :D

Oliver
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Beitragvon Beate&Alberto » Sa 03 Apr, 2004 9:56

Hallo Oliver,
auch von uns viel Erfolg für Eure Projekte!
Hut ab vor Maike und ihrem Engagement vor Ort!

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Behinderte Kinder - APAC

Beitragvon oliver » So 23 Mai, 2004 20:01

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Hilfsprojekt

Beitragvon MissDeluxe1 » Di 25 Mai, 2004 9:18

Hallo Oliver,

herzlichen Glückwunsch zur Vereinsgründung!!! Ich finde dein Engagement ganz toll und bewunderswert. Auch deine Vorgeschichte finde ich sehr interessant, weil es mich schon sehr an das erinnert, was ich immer selbst angestrebt habe. Ich wollte immer gerne Psychologie studieren, und mich später dann speziell mit Kinderpsychologie beschäftigen. Habe nach dem Abi nicht sofort an Entwicklungshilfe gedacht, ich würde mich heute aber sehr gerne in diesem Bereich engagieren. Bisher ist aber alles etwas anders gelaufen als geplant und so bin ich im Moment doch ziemlich weit von diesem Traum weg, habe jedoch immer noch Pläne eines schönen Tages das Psychologie-Studium zu beginnen :wink: . Habe mir im April in Guadalajara und México City auch ein kleines Budget gesetzt, dass ich dann an die Strassenkinder verteilen wollte, anstatt von hier aus zu spenden, und niemand weiss so genau, was mit dem Geld passiert. Natürlich weiss ich auch, dass es vielleicht nur an diesem einen Tag weitergeholfen hat. Im Endeffekt haben diese Erfahrungen in México mich näher an dieses Thema rangebracht. Um es kurz zu machen... ich finde es super was ihr macht, und ich bin gerne bereit dieses Projekt in dem mir möglichen Rahmen zu unterstützen. Ich hoffe, das möglichst viele Leute dadurch angesprochen werden können und auf diesem Wege etwas für die Lebensqualität "armer" Menschen in México getan werden kann.

Liebe Grüße

- Anja :)
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Beitragvon sasais » Di 25 Mai, 2004 21:04

Hallo Oliver
Viel Erfolg mit deinem Projekt.
Sabine
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Mexiko Hilfswerk

Beitragvon oliver » Do 03 Jun, 2004 13:50

Danke Anja für deine aktive Unterstützung als Fördermitglied und natürlich auch Beate&Alberto sowie Sabine für die guten Wünsche.
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Ankündigung:Radiosendung mit Oliver

Beitragvon Christa » Sa 03 Jul, 2004 18:09

Ankündigung:
Radiosendung mit Oliver als Interviewgast am 03.08.2004
Thema der Radiosendung: „Mexiko-Hilfswerk“


In dieser Radiosendung wird Oliver sehr informativ Fragen rund
um das Projekt „Mexiko- Hilfswerk“ beantworten.

Oliver werden z.B. nachfolgende Fragen gestellt:


1. Es gibt mittlerweile ein Reihe von guten Hilfsprojekten speziell für Mexiko.
Warum sind Sie nicht Mitglied in einem bereits bestehen Hilfsprojekt für
Mexiko geworden sondern haben einen neuen Verein, und zwar das „Mexiko
Hilfswerk“, gegründet?
Und wieso ein Hilfsprojekt speziell für Mexiko und nicht für ein anderes Land?


2. Die Zielsetzung des Mexiko –Hilfsprojektes.
Der Zweck des „Mexiko Hilfswerks“ besteht in der Förderung
der Völkerverständigung und die unmittelbare Unterstützung von
Menschen und Hilfsprojekten.
Betrachten wir nun zunächst einmal den ersten Punkt: „Förderung
der Völkerverständigung.“
Was verstehen Sie unter „Förderung der Völkerverständigung „und
wie und wodurch wollen sie dieses Ziel erreichen?

3. Gibt es schon konkrete Projekte dazu und wenn ja, wie sehen
diese aus?

4. Der zweite Punkt ihrer Zielsetzung ist: „die unmittelbare Unterstützung von
Menschen und Hilfsprojekten.“
Wie kann man sich das nun genau vorstellen? Kann sich z.B.
jeder an sie wenden der Hilfe benötigt oder gibt es dazu ein
spezielles Auswahlverfahren und wenn ja, wie sieht dies konkret
aus?

5. Werden über das „Mexiko Hilfswerk“ bereits Menschen oder Hilfsprojekte
unterstützt? Und wenn ja, können Sie uns ein oder einige
Beispiele nennen?


6. Wie kann man das „Mexiko Hilfswerk“ und ihre Arbeit dazu unterstützen?

7. Wenn sich nun Jemand entschließt, das „Mexiko Hilfsprojekt“
nicht nur finanziell zu unterstützten sondern aktiv als Mitglied.
Was erwartet ihn dann und wie sieht das Arbeitsgebiet aus ?

8. Was würde Sie Menschen antworten die sagen:
“ Was interessieren mich Hilfsprojekte und Menschenrechte in
anderen Ländern. Was kann ich als Einzelner schon ausrichten und schließlich weis
man ja auch nie, ob die Spendengelder wirklich in voller Höhe
dahin gelangen
wofür sie gespendet wurden“

9. An wen oder welche Adresse können sich nun unsere Zuhörer wenden wenn
sie die das „Mexiko Hilfsprojekt“ unterstützen oder Mitglied werden möchte ?


10. Gibt es noch etwas, das sie unseren Zuhörern gerne sagen möchten und was
wir bisher noch nicht angesprochen haben.

----------------------------------------------------------

Die Radiosendung mit dem Thema: „Mexiko-Hilfswerk“
ist zu hören am:
03.08.2004
um 20:04 Uhr.
auf Kanal: 92,7 Mhz u. 107,5 Mhz.


Da ich die Aufzeichnung der Sendung bereits anhören konnte kann ich sagen:
Einschalten und anhören. Es lohnt sich.
Oliver hat durch die professionelle und sehr informative Beantwortung
der Interview-Fragen das „Mexiko-Hilfswerk“ hervorragend präsentiert .


Liebe Grüße
Christa
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Beitragvon Beate&Alberto » So 04 Jul, 2004 10:13

Wow Oliver,
finde ich ja klasse! Kaum einen Verein gegründet und schon im Radio! Da brauchen andere Ewigkeiten, bzw. schaffen das nie.
Wie hast Du das gemacht?
Auf jeden Fall :Glückwunsch, möchte ich mir gerne anhören!

Beate
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